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Red Bull macht jetzt auch in Nachhaltigkeit?

Emin Capa seen during lecture session at Red Bull Amaphiko Connect in Izmir, Turkey December 24, 2018

Auch Red Bull hat erkannt, dass kein Weg an Nachhaltigkeit vorbeigeht und richtet sich mit der Veranstaltung „Red Bull Amaphiko Connect the Alps“ an Early Stage Social Startups, die eine inspirierende Lösung für ein konkretes Problem in einer Community bieten, die gleichzeitig aber auch skalierbar und reproduzierbar ist.

Im Interview mit Gruene-Startups.de verriet uns Leonhard Nima, der Host des Programms und außerdem Founder von Studio Nima und Co-Founder von N3XTCODER ist, warum auf einmal Social Entrepreneure für Red Bull interessant sind.

Participants are seen during the Blockchain Workshop at Red Bull Basement Festival in Zurich, Switzerland on December 14, 2018

INTERVIEW

Gruene-Startups.de: Red Bull macht jetzt auch in Nachhaltigkeit, ist das richtig?

Leonhard Nima: Wir haben in unserer heutigen Zeit einige große globale Herausforderungen vor uns. Und wir entwickeln gleichzeitig ein besseres Verständnis für die komplexen Zusammenhänge und die Möglichkeiten, die die verschiedenen Akteure leisten können und müssen. Dazu gehören kleine und große Unternehmen, Regierungen, NGOs, Social Businesses und Social Entrepreneure und natürlich auch die Zivilgesellschaft. Einige der großen gesellschaftlichen Herausforderungen und die verschiedenen Aspekte der Nachhaltigkeit benötigen den Einsatz und die Lösungen von allen Akteuren, und dazu gehört natürlich auch die Wirtschaft. Von daher ist es gut und richtig, dass sich Red Bull in diesem Bereich verstärkt engagiert und nachhaltige Ansätze und Lösungen unterstützt. Und mit dem Amaphiko Programm rücken nun insbesondere Social Entrepreneure in den Vordergrund, was ich persönlich spannend finde.

Die neue Veranstaltung von Red Bull, die „Red Bull Amaphiko Connect the Alps“ richtet sich an welche Zielgruppe?

Die Zielgruppe des Programms sind Early Stage Social Startups, die eine inspirierende Lösung für ein konkretes Problem in einer Community bieten, die gleichzeitig aber auch skalierbar und reproduzierbar ist. Der Fokus auf Social Impact sollte dabei Hauptbestandteil des Business Models sein. Red Bull Amaphiko Connect the Alps richtet sich an Social Entrepreneure in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Projekte können beispielsweise nachhaltige Lösungen in den Bereichen Bildung, Umwelt oder Gesundheit bieten.

Participants are seen during the Storyteller Workshop at Red Bull Basement in Zurich, Switzerland on December 12, 2018

Warum sind auf einmal Social Entrepreneurs für Red Bull interessant?

Das Amaphiko-Programm besteht bereits seit 2014 und fand erstmalig in Südafrika statt. Danach kamen Akademien, Festivals und Bootcamps in Südafrika, Brasilien, Großbritannien und den USA. Mit Red Bull Amaphiko Connect the Alps wird das Format nun erstmalig im deutschsprachigen Raum ausgerichtet.

Red Bull Amaphiko hat das Ziel nachhaltige Ideen, mit Hilfe ihrer Netzwerke, ganz groß zu machen und so den örtlichen Communities etwas zurückzugeben. Dies soll Social Entrepreneure dazu ermutigen, Lösungen zu entwickeln und zu verwirklichen. Viele Startups, die sich in dem Bereich bewegen, haben großartige Ideen, doch leider mangelt es ihnen an Bekanntheit. Ich denke Red Bull kann den Social Entrepreneuren mit ihrer globalen Präsenz einen Zugang zu ganz anderen Zielgruppen bieten.

Wann und wo findet der Event statt und was erwartet die Teilnehmer vor Ort?

Das Event wird am 13. und 14. April im Mesnerhof in Tirol stattfinden – auf rund 1.000 Metern Höhe über dem Meeresspiegel! Die ausgewählten Teilnehmer können sich auf ein spannendes Programm und auf wertvollen Input zur Weiterentwicklung ihrer Idee bzw. ihres Startups freuen. Auch das Netzwerken und der Austausch von Erfahrung zwischen den Teilnehmenden wird nicht zu kurz kommen.

Im Rahmen des Events werden Sessions und Workshops ausgerichtet. Zu welchen Themen?

Wir werden mit einigen ungewöhnlicheren Formaten starten, von denen wir jetzt noch nicht zu viel verraten werden. Am zweiten Tag können sich die Teilnehmer auf Themen rund um Storytelling und Social Media freuen, sowie auf einen spannenden Impuls in Richtung Abenteuer. Abgerundet werden die Sessions durch Yoga- und Meditationsstunden.

Wer werden die Speaker sein?

Ich werde als Host der Veranstaltung die Teilnehmenden begrüßen. Des Weiteren bringt sich Kerstin Bock, Head of Media Relations des Tech Open Air sowie CEO und Co-Founder von Openers, mit ihrer Expertise im Bereich Company Building ein. Red Bull konnte auch Mathias Hass, Geschäftsführer von SuperSocial, als Speaker gewinnen und er wird Social Media & Storytelling thematisieren. Stefan Glowacz, Red Bull-Athlet und Extrem-Kletterer, wird von seinen Erfahrungen im Grenzbereich berichten und was er davon in sein Leben abseits der Steilwände mitgenommen hat. Außerdem wird es zwei weitere Überraschungsspeaker geben, auf die sich die Gewinner freuen können.

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