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Bio-zertifizierte Limonade von Green B

Symbolbild © Pixabay

INTERVIEW | Die Idee zu Green B entstand 2014 im Italien-Urlaub. Dort probierte Mitgeschäftsführer Christopher Marek selbstgemachte Limonade aus Bergamotte-Saft. Mit seinem Geschäftspartner Thomas Link begann er, dieses Getränk in Flaschen abzufüllen – und damit sind sie bis heute sehr erfolgreich.

17.05.2018

Grüne-Startups.de: Thomas, seit wann gibt es Green B und was macht euer Unternehmen besonders?

Thomas Link: Die Grundidee zu Green B stammt bereits aus dem Jahre 2014. Mein Geschäftspartner Christopher Marek war mit seiner damaligen Freundin in Kalabrien Italien und hat dort eine selbstgemachte Limonade aus Bergamotte-Saft getrunken. Er war so begeistert, dass er die Idee hatte, dieses Getränk in Flaschen abzufüllen. 2015 haben Chris und ich dann das Rezept entwickelt, die Logistik aufgebaut und das Marketing entworfen. 2016 dann hatten wir uns auf den Namen Green B geeinigt und die gleichnamige Firma sodann gegründet.

Unser Unternehmen und unsere Produkte zeichnen sich insbesondere dadurch aus, dass wir ausschließlich hochwertige Zutaten verwenden. Unsere bio-zertifizierte Limonade enthält über 13% Bergamotte-Saft, statt herkömmlichem Zucker verwenden wir Bio-Rohrzucker und die Abfüllung der Limonade erfolgt lokal und in Glas-, statt in Plastikflaschen.

Wie unterscheidet sich die Limonade von Green B von herkömmlichen Produkten?

Anders als die Limonaden der meisten internationalen Produzenten ist Green B bio-zertifiziert und vegan. Auch geschmacklich gehen wir andere Wege als der Mainstream: statt übermäßiger Süße trumpft unsere Limonade durch eine Ausgewogenheit von fruchtig-herbem Geschmack auf, ohne dabei zu bitter zu sein.

Wie setzt sich euer Startup für Nachhaltigkeit ein, wie lebt ihr Nachhaltigkeit?

Wir beziehen unser Grundprodukt, den Bergamotte-Saft, direkt von Bio-Bauern in Kalabrien. Da die Bergamotte unter anderem auch für die Tee-Herstellung und Parfum-Industrie verwendet wird, wird diese Frucht nicht mit chemischen Mitteln bespritzt. Die vom Aussterben bedrohten Bienen finden in den Bergamotte-Pflanzen ideale Nahrungsbedingungen. Durch die Abfüllung in Glasflaschen unterstützen wir das Recycling. Durch die Wiederverwendung der Glasflaschen werden Wertstoffe und Energie eingespart.

Vor welche Herausforderungen stellt euch das Thema Nachhaltigkeit?

Das Thema Nachhaltigkeit ist uns eine Herzensangelegenheit. Leider bedeutet dies aber auch, dass unsere Produktionskosten hierdurch erhöht sind. Sowohl der Bio-Saft als auch der Bio-Zucker sind wesentlich teurer als die Zutaten herkömmlicher Limonaden, sie meist aus Farbstoff, künstlichen Aromen und herkömmlichen Kristallzucker bestehen.

Welche Trends und Entwicklungen findet ihr im Bereich der nachhaltigen Ernährung aktuell besonders spannend?

Wir sehen insbesondere in unserer Heimatstadt Köln den Trend, dass viele Start-Ups sich Gedanken zum Thema nachhaltige Ernährung machen.

Zusammen mit einer veganen Eismanufaktur und einem Popcornhersteller aus Ur-Mais bauen wir eine Gruppe aus lokalen Produzenten auf, die besonderen Wert auf ökologische Herstellung sowie auf Nachhaltigkeit legen.

Wie wird es nun mit Green B weitergehen, was plant Ihr für die Zukunft?

Zukünftig planen wir noch weitere Geschmacksrichtungen zu entwickeln. Angedacht ist eine weitere Geschmacksrichtung Mandarine-Kardamom. An einem Bio-Energydrink arbeiten wir bereits; eine Green B-Cola soll in 2019 auf den Markt kommen.

Welches andere nachhaltige Produkt ist euer Grüner Geheimtipp?

Einen grünen Geheimtipp haben wir nicht für euch, dafür aber einen blauen. Im Juni dieses Jahres kommt unser neues Kölner Wasser Blue B auf den Markt. In Zusammenhang mit der Kölner Rheinenergie AG stellen wir ein lokales Tafelwasser her. Hierbei verwenden wir Wasser, welches wir aus dem Naturschutzgebiet Königsforst hochpumpen.

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