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Arrrr, the Future! – Das war der Pirate Summit in Köln

Letzte Woche fand zum siebten Mal infolge der Pirate Summit in Köln statt. Auf dem unkonventionellen Startup-Event versammelten sich ausgewählte Teilnehmer aus dem digitalen Sektor und der internationalen Gründerszene.

Beim Pirate Summit ist der Name Programm: Am Eingang erhielt jeder Teilnehmern nicht nur seinen persönlichen Ausweis mit Namensschild, sondern auch gleich eine Augenklappe. Bei jeder sich bietenden Gelegenheit wurde außerdem der Schlachtruf der Piraten gerufen: Arrrrr!

Trotzdem geht es bei dem Event nicht um Seeräuber und Freibeuter, sondern um die Zukunft des Unternehmerstums. Digitalisierung, Innovation, Industrie 4.0 und die internationale Gründerszene waren die Schwerpunkte der Veranstaltung, die zum siebten Mal infolge in diesem Rahmen stattfand.

NacIMG_5965h anfänglichen Problemen mit der Wetterlage in Köln stand zumindest am Nachmittag des ersten Tages fest, dass man sich vom Regen die Laune nicht verderben lassen wird. Der einzigartige Schauplatz der Veranstaltung war das Odonien in Köln Ehrenfeld, ein weitläufiger Künstler-Schrottplatz mit individuellem Charme. Auf dem großen Gelände verteilten sich die Teilnehmer leicht auf die einzelnen Bühnen und kleinere Locations des Events. Im Blue Bus und beim Investoren-Speeddating konnten Gründer und Startups ihre Ideen vor Kapitalgebern präsentieren und auf finanzielle Unterstützung hoffen.

Der Einfluss von AI auf unsere Zukunft

Auf der größten Bühne, dem sogenannten Captain’s Deck, konnten sich die Teilnehmer unter anderem spannende Vorträge zu den Themen künstliche Intelligenz, Inkubatoren, Insurtech und Venture Capital anhören. Entweder präsentierten einzelne Redner wie Fabian Westerheide ihr Fachwissen und ihr Unternehmen oder mehrere Experten diskutierten ein bestimmtes Thema wie AI Das Publikum hatte am Ende jeder Session ausreichend Zeit, den Vortragenden Fragen zu stellen.

Unter anderem stellte sich dort der niederländische Accelerator Rockstart vor und bewarb die eigenen Kampagnen zur Unterstützung von Startups, insbesondere in den Bereichen Web & Mobile, Smart Energy, Digital Health und Artificial Intelligence.

Pitch-Wettbewerb der Piraten

Im sogenannten Crow’s Nest haben mehr als 60 Startups ihre Geschäftsidee in jeweils dreiminütigen Sessions im Lauf der zweitägigen Veranstaltung vor Investoren und anderen Zuhörern präsentiert. In mehreren einstündigen Runden wurden die Pitches von fünf Startups nacheinander angehört, hinterfragt und bewertet. Die Jury aus Investoren hat dann jeweils einen Gewinner der Runde bestimmt, der ins Finale gekommen ist.

Obwohl die Veranstaltung von Anfang an als englischsprachig und international ausgeschrieben wurde, überrascht es doch, wie weiten Weg manche Teilnehmer gereist sind, um den Pirate Summit zu besuchen. An der Pitch-Runde über neue digitale Zahlungsmethoden nahmen beispielsweise das schwedische Startup Payr und das junge britische Unternehmen Paylinko teil. Überzeugen konnte auch das österreichische Digital Health Startup Medicus, das medizinische Daten und Fachbegriffe für Patienten in verständliche SIMG_5873prache übersetzt. 

Unternehmen und Startups stellen sich vor

Mehrere Unternehmen waren auch mit Ständen und ihren Mitarbeitern vertreten. Vor Ort konnte man sich über zahlreiche Versicherungen, Google und Virtual Reality informieren. Die etwas greifbareren Produkte junger Startups konnte man dann live vor Ort testen: Natürliches Popcorn von True Popcorn, Proteinriegel aus Insekten von Swarm und Bio-Limonade von GreenB standen zusätzlich zum großen Angebot aus Essen und Trinken zur Verfügung.

Je später der Abend wurde, desto ungezwungener wurde die Atmosphäre des Pirate Summit und machte es jedem leicht mit anderen Gründern und Startup-Enthusiasten ins Gespräch zu kommen. Bevor um 10 Uhr wurde die offizielle After-Show-Party begann, wurde in der traditionellen Burning Ceremony eine meterhohe Holzstatue verbrannt.

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