Too Good To Go will deutschlandweit Essen retten

©To Good To Go

Mit einer praktischen App und der Teilnahme zahlreicher Restaurants rettet das Food-Startup Too Good To Go täglich viele Mahlzeiten vor dem Müll. Teresa Rath von Too Good To Go erzählt uns im Interview, wie die Teilnahme bei Die Höhle der Löwen für das Startup lief und wohin sie in Zukunft expandieren wollen.

05.04.2018 | Das Interview führte Mona Kern

Teresa, welchen Service bietet Too Good to Go an und wie funktioniert dieser?

Too Good To Go ist die App für Lebensmittelrettung. Wir vernetzen gastronomische Betriebe und Kunden per App, damit überproduzierte Speisen und Lebensmittel zu einem reduzierten Preis vermittelt werden können. Dadurch entsteht eine Win-Win-Win-Situation, denn Kunden bekommen so ein leckeres Essen für wenig Geld und lernen neue Läden kennen, Restaurants und andere Betriebe müssen ihr gutes Essen nicht sinnlos entsorgen und die Umwelt wird geschont.

Mit welchen Schwierigkeiten hattet Ihr seit der Gründung von Too Good to Go besonders zu kämpfen? 

Unser Konzept war komplett neu, dementsprechend war es zu Beginn etwas schwieriger gastronomische Betriebe von unserer Lösung zu überzeugen. Mittlerweile sind wir wesentlich bekannter und die Betriebe haben direkt ein offenes Ohr für unser Thema. 

Könnt Ihr uns ein paar Zahlen zur finanziellen Situation von Too Good to Go nennen?

Wir haben Investoren und finanzieren uns über den 1€ Provision pro verkaufter Mahlzeit. Grundsätzlich sind wir mit unserer Entwicklung extrem zufrieden, da wir sehr schnell wachsen, sowohl innerhalb Deutschlands als auch europaweit. Too Good To Go gibt es mittlerweile schon in 8 Ländern. 

© To Good To Go
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Ihr habt Too Good to Go im letzten Herbst auch bei Die Höhle der Löwen vorgestellt. Welche Erfahrungen habt Ihr mit der Teilnahme an der TV-Show gemacht?

Die Teilnahme war eine sehr interessante und lehrreiche Erfahrung für uns. Die „Löwen“ haben uns wertvollen Input und Feedback gegeben, was uns bei unserer Entwicklung sehr geholfen hat. 

Welche Investoren habt Ihr mit an Bord?

Unsere drei Hauptinvestoren sind Mette Lykke, Preben Damgaard und Birgit Aaby. 

Wo liegen eurer Meinung nach aktuell noch Schwächen eures Unternehmenskonzepts?

Generell gibt es hier und da natürlich immer einiges zu tun und zu verbessern. Prozesse optimieren, perfekte Strukturen aufbauen, best practice etablieren – das sind ganz grob gesagt für uns nach wie vor wichtige Themen in einem Startup. Wir werden nach wie vor gewisse Dinge einfach mal ausprobieren und unser Konzept dann entsprechend anpassen und verbessern. 

© To Good To Go
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Welche Pläne habt ihr für die Zukunft von Too Good to Go

Wir wollen so bald wie möglich in ganz Deutschland vertreten sein und dann auch international die Lebensmittelrettung weiter vorantreiben. Somit engagieren wir uns für eine Welt, in der produzierte Lebensmittel auch konsumiert werden.

Wir bedanken uns bei Theresa und Too Good to Go für das Interview!

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