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GreenBBQ ermöglicht rauchfreies Grillen

Foto: Symbolbild © pixabay, tookapic

Wenn bald die nächste Grillsaison beginnt, dann müssen sich die BBQ-Fans nicht mehr über lästigen Qualm und Rauch ärgern: Denn das Startup GreenBBQ verspricht mit Grillaufsätzen rauchfreies und umweltfreundliches Grillen für den kommenden Sommer. Der Gründer Jiulau Zhang erzählt uns im Interview nicht nur von seinen praktischen Produkten, sondern auch von seiner Teilnahme bei der TV-Show „Das Ding des Jahres“.

Jiulai, bitte stell uns GreenBBQ und Eure Arbeit kurz vor. Was macht Euer Produkt besonders?

Das wichtigste an unserem Aufsatz ist die Neigung der Grillfläche, die genau 15 Grad beträgt. Dadurch fließt das Fett entlang der Stäbe in die Fettwannen hinein und somit entsteht kein Qualm, wie bei üblichen Grills. Die Physik dahinter ist eine Zusammenwirkung der Adhäsion zwischen dem Stahlstab und dem Fett, hinzu kommt die Schwerkraft von den Fetttropfen. Der Grillaufsatz ist auch dank der zwei Fettwannen kompatibel mit den meisten Grills, die es auf dem Markt gibt.
Dadurch, dass der Grillrost unseres Aufsatzes, wie ein gewöhnlicher Grillrost, aus Rundstäben gefertigt ist, hat er keinerlei Nachteil gegenüber herkömmlichen Grills, bezüglich Garzeit und Reinigung. Wichtig für uns ist vor allem, dass man mit unserem Aufsatz rauchfrei grillen kann, ohne Kompromisse und in dieser Hinsicht sind wir die ersten auf der Welt, die so ein Produkt anbieten können.

Wann und wie entstand die Idee zu Eurem Startup?

Wie die meisten von uns, habe ich auch lange mit dem Problem Fettbrand gekämpft. Eines Tages kam ich plötzlich auf die Idee, den Rost schräg zu stellen, weil es mir bekannt war, dass Wasser auch entlang der Untersets eines schräg gespannten Tuchs fließen kann. Das war 2008 und ich habe sofort mit Versuchen angefangen. Im Jahr 2009 habe ich den ersten funktionsfähigen Prototypen gebaut und danach ein Patent angemeldet. Nach vielen Jahren, in denen ich vergeblich nach einem Lizenznehmer gesucht habe, hat meine Frau das Startup GreenBBQ gegründet und sie bestellte eine kleine Menge an Grillaufsätzen, um sie am Markt zu testen.

GreenBBQ
© GreenBBQ

Ihr habt mit GreenBBQ an das Das Ding des Jahres teilgenommen. Welche Erfahrungen habt Ihr mit der Sendung gemacht?

Die Teilnahme an der Sendung war definitiv eine großartige Erfahrung. Bei dieser Sendung wurde nicht nach Verkaufszahlen gefragt, was für uns und viele andere sehr gut war.
Außerdem ist mir persönlich besonders in Erinnerung geblieben, wie gut sich die TV-Produktionsfirma um uns gekümmert hat, sei es bei der Reise, der Übernachtung oder der Begleitung durch die Aufzeichnung. Alle Menschen am Set waren so freundlich. Eine Dame aus der Maske hat mir sogar extra einen Energiedrink besorgt, weil ich sehr müde war, zwar ist das nur eine Kleinigkeit, aber ich habe mich sehr gefreut.
Natürlich waren auch die Jurymitglieder und das Saalpublikum sehr nett. Durch ihren Applaus konnte ich über meine Fehler (ich habe leider den vorbereiteten Text aus Nervosität vergessen) hinwegsehen und schnell wieder den Faden finden.

Welches Feedback erhaltet Ihr von Euren Kunden?

Bisher gibt es nur 3 Bewertungen auf Amazon, zwei davon sind 5 Sterne und bei dem dritten Kunden passte der Aufsatz leider nicht auf seinen Grill. Da wir immer noch überschaubare Verkaufszahlen haben, ist es mir auch möglich jeden Kunden, der unzufrieden ist oder Fragen zu unserem Produkt hat, einzeln zu fragen, was genau nicht stimmt. Nach der Sendung waren viele begeistert von unserem Aufsatz und wollen ihn unbedingt haben.

Was macht GreenBBQ zu einem nachhaltigen und Grünen Startup?

Unser Aufsatz ist deshalb nachhaltig, da man ihn immer wieder verwenden kann und beispielsweise nur in einen Geschirrspüler stellen muss, um ihn danach wieder zu benutzen.
Darüber hinaus ist die Technologie auch sehr grün, weil das Grillen mit unserem Aufsatz wesentlich gesünder ist, da keine krebserregende Stoffe, wie PAK, durch den Rauch in das Fleisch gelangen kann. Außerdem besteht auch nicht die Gefahr, dass das Fleisch schnell verbrannt wird, durch die Flammen, somit enthält das Grillgut nochmals weniger krebserregende Stoffe, wie HAA.
Aber abgesehen von den eigenen gesundheitlichen Vorteilen, ist unser Grillaufsatz auch gut für die Umwelt. Der GreenBBQ-Aufsatz verursacht zum einen weniger Feinstaub-Luftverschmutzung, da kein Rauch entsteht, der Feinstaub beinhalten kann.
Des Weiteren kann das Fett aus dem Grillgut, das ja sonst einfach in die Glut tropft, gesammelt und zu Biodiesel weiterverarbeitet werden. Früher wurde aus dem Fett giftiger Dampf und jetzt kann es ein Energieträger sein.
Der letzte, auch nicht ganz unwichtige Punkt, ist, dass der Aufsatz aus Stahl oder Edelstahl gefertigt ist. Nachdem das Produkt das Ende seiner Lebensdauer erreicht hat, kann es wieder recyclet werden.

© GreenBBQ
© GreenBBQ

Welche Pläne haben Sie mit GreenBBQ für die Zukunft?

Wir werden unterschiedliche, komplette Grills mit der gleichen Technologie entwickeln. Theoretisch können fast alle Grills auf dem Markt mit dieser Technologie ausgestattet werden. Unser erster kompletter Grill ist ein Tischgrill für den Balkon, Garten und zum Picknick. Aber wir allein können nicht viel erreichen, denn wir brauchen Investoren und Lizenznehmer. Nur so können wir erzielen, dass alle Leute gemütlich, gesund und umweltfreundlichen grillen.

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