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eBike-Antrieb von FAZUA überzeugt neuen Investor

© FAZUA

Die Fahrrad-Antriebssysteme von FAZUA ermöglichen natürliches Fahrgefühl und das überzeugt offensichtlich nicht nur die Kunden. FAZUAs Marketing-Chef Felix Kuffner verrät uns im Interview, wie die letzte Finanzierungsrunde lief, wer als neuer Investor mit an Bord ist und worauf sie bei der Auswahl ihrer Investoren Wert legen.

28.03.2018 | Das Interview führte Mona Kern |

Grüne-Startups: Welches Produkt bietet Fazua an und wie funktioniert es?

Felix Kuffner: Der FAZUA evation Antrieb ist eines der leichtesten eBike Antriebssysteme auf dem Markt. Er richtet sich an eine sportliche Zielgruppe, die sich mit einer sanften und optionalen Unterstützung fortbewegen möchten. Dadurch, dass das Gewicht zentral über dem Tretlagerbereich des Fahrrads gelagert wird, schafft der Antrieb ein natürliches Fahrgefühl, wie man es von unmotorisierten Fahrrädern kennt. Außerdem verfügt evation über eine besondere Kupplung, die den Motor komplett vom Tretlagergetriebe entkoppelt, sobald man schneller als 25 km/h fährt. Das ermöglicht dem Fahrer in diesen Geschwindigkeiten ohne Unterstützung und gleichzeitig auch ohne jeglichen Widerstand zu treten – so wie man es von herkömmlichen Bikes gewohnt ist.

 

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Welche Firmenphilosophie macht euer Startup aus?
FAZUA steht dafür keine ausgetretenen Pfade gehen zu wollen, sondern links und rechts vom Wegesrand zu gucken, was alles noch möglich ist, um schließlich bei unserer eigenen Richtung zu landen. Deshalb haben wir von Anfang an auch entgegen dem Trend der Fahrradindustrie immer leistungsstärkere Motoren zu verwenden widerstanden und in Richtung natürliches Fahrgefühl und Gewichtseinsparung entwickelt.

Mit welchen Schwierigkeiten hattet Ihr seit der Gründung besonders zu kämpfen?  
Retrospektiv waren wir einer der ersten Hersteller, der kompakte, leichte und damit auch leistungsärmere Antriebe hergestellt hat. Deshalb war anfangs ein wenig Überzeugungskraft notwendig, um die vorherrschende Meinung eBikes müssen besonders viel Leistung haben, zu verändern. Nachdem allerdings dank dem FAZUA evation Antrieb die Sparte eRoadbikes und die weltweit ersten serienmäßig produzierten eRennräder mit unserem System veröffentlicht wurden, erkannten viele Fahrradhersteller das Potential unseres Produkts. Mittlerweile haben wir einen Marktanteil von 80% innerhalb des eRoadbike Marktes.

Könnt Ihr uns ein paar Zahlen zur finanziellen Situation von Fazua nennen?
Kürzlich haben wir eine weitere Finanzierungsrunde erfolgreich abschließen können. Unsere Investoren unterstützen uns dabei mit insgesamt 6,5 Millionen Euro. Wir hatten ursprünglich vor 2018 unseren Output im Vergleich zum Vorjahr zu verdreifachen. Da die Nachfrage aber immens zunimmt, haben wir uns entschieden dieses Jahr 10 mal so viel zu produzieren wie 2017. Um das zu stemmen, vertrauen wir auf unsere mittlerweile 40 Mitarbeiter.

Welche Investoren habt ihr mit an Bord?
Seit der Firmengründung arbeiten wir mit dem Hightech Gründer Fonds, BayernKapital und weiteren Business Angels zusammen. Seit letzter Finanzierungsrunde sind wir glücklich nun auch Unternehmertum Venture Capital (UVC) zu unseren Investoren zählen zu dürfen.
Wichtig war uns immer bei der Investorensuche darauf zu achten, dass wir von branchenfremden Investoren unterstützt werden.

Welche Pläne habt Ihr für die Zukunft von Fazua?
Mittelfristig werden wir daran arbeiten unseren Produktionsoutput zu erhöhen und unser Wachstum weiterhin stabil voranzutreiben. Natürlich steht auch unsere Forschungs- und Entwicklungsabteilung nicht still, um nicht zu viel zu verraten. Außerdem freuen wir uns darauf, schon in Kürze weitere Hersteller-Partnerschaften und damit auch noch mehr Bikes mit FAZUA Antrieben vorstellen zu dürfen.

Wir bedanken uns bei FAZUA für das Interview!

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