Regenerative Landwirtschaft – Klim hilft in eine grünere Zukunft

Ein Interview geführt von der Grüne-Startups-Redaktion

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INTERVIEW | Die Zukunft der Landwirtschaft wird grün. Wie Klim den Weg in diese Zukunft bereitet, erklärt uns die Gründerin Nina Mannheimer in Interview.

Nina Mannheimer im Interview

Klim hilft Landwirten dabei Konzepte für regenerative Landwirtschaft zu entwickeln. Doch was genau bedeutet das eigentlich? Durch regenerative Landwirtschaft werden unsere Lebensmittel in Zukunft noch nachhaltiger und mit dem Klim Label soll man die umweltschonenden Lebensmittel auf den ersten Blick erkennen können. Wie genau Klim das anstellt, verrät uns die Gründerin Nina Mannheimer.

Grüne Startups: Für die Leser*innen, die euer Startup noch nicht kennen, stell doch Klim einmal kurz vor.

Nina Mannheimer: Klim ist eine neue Bewegung für klimapositive Landwirtschaft und Lebensmittel, mit Landwirt:innen und Verbraucher:innen im Mittelpunkt.

Wie kam es zu der Gründung und woher nehmt ihr das Know-how über regenerative Landwirtschaft zu beraten?

Die Idee zu Klim hatte unser CEO (Dr.) Robert Gerlach, nachdem er entschieden hatte, sich auf CO2-Sequestrierung zu konzentrieren um aktiv etwas zum Klimaschutz beizutragen. Bei der regenerativen Landwirtschaft sah er das größte Potenzial für einen positiven Einfluss auf das Klima, die Umwelt und Menschen. Wir arbeiten eng mit Forschungsinstituten zusammen und haben zwei Landwirt:innen in unserem Team um sicherzustellen, dass wir unsere Nutzer:innen ideal unterstützen können.

Die wenigsten kennen sich mit regenerativer Landwirtschaft aus. Wie genau funktioniert also Carbon Farming?

Unter Regenerativer Landwirtschaft versteht man die Anwendung verschiedener regenerativer Methoden, wie z.B. Untersaaten, Zwischenfrüchte, Agroforstsysteme, Hecken, Silvopastorale Systeme oder Dauerkulturen. Regenerative Landwirtschaft wird auch Carbon Farming genannt, da dadurch große Mengen CO2 aus der Atmosphäre “eingefangen” und in Form von Dauerhumus und Dauervegetation gespeichert werden kann. Zudem bietet die regenerative Landwirtschaft umfangreiche weitere Vorteile: klimaresiliente Böden, Förderung der Biodiversität und erhöhte Nährstoffdichte produzierter Lebensmittel.

Wenn Landwirt*innen mit Klim zusammenarbeiten, welche Vorteile bietet ihnen Carbon Farming?

Langfristig können Landwirt:innen durch regenerative Methoden ihre Böden regenerieren und somit die Qualität ihrer Produkte sowie die Erträge/Profitabilität erhöhen. Außerdem steigern sie durch gesündere Böden ihre Klimaresilienz und Wasserspeicherfähigkeit und verringern somit die mit dem Klimawandel verbundenen Risiken für ihren Betrieb.

Welchen Mehrwert bringt Klim den Verbraucher*innen?

Mit dem Kauf eines Produkts mit dem Klim Label unterstützen Verbraucher:innen regenerative Landwirtschaftsbetriebe finanziell bei der Umstellung auf regenerative Methoden. Somit treiben sie aktiv den positiven Wandel voran und machen ihren Einkauf klimapositiv. Außerdem klären wir Verbraucher:innen über die Rolle der Landwirtschaft auf.

Wie habt ihr euch finanziert und wie kann sich Klim weiterhin finanzieren?

Wir werden von Impact Funds finanziert, unter anderem Atlantic Food Labs und Ananda Impact Ventures. Zukünftig wollen wir uns selbst finanzieren können, durch die Einnahmen des Labels und der Plattform.

Welche Pläne hat Klim für die nächsten 2 Jahre?

In zwei Jahren wollen wir vieles bewirken: zahlreiche Landwirt:innen bei der Umstellung erfolgreich unterstützen, um so das Klima zu schützen. Der nächste Schritt ist dann, die Nutzung der regenerativen Landwirtschaft weiter zu optimieren und den Landwirt:innen zu helfen, regenerative Methoden effektiver anzuwenden.

Vielen Dank für das Interview, Nina! 

Dir schwebt nun auch noch eine Frage im Kopf herum, die du gerne an Klim stellen möchtest?

Dann schreib sie in die Kommentare – wir freuen uns auf den Austausch mit dir!

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Bilder: Unsplash, Klim

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