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Hyperloop-Startups: Transporte mit Hochgeschwindigkeit

Hyperloop

Beim Reisen steigt der CO2-Verbrauch unverhältnismäßig an, was natürlich wiederum einen negativen Einfluss auf die Umwelt hat. Hierbei ist eines der Hauptprobleme das (Kurzstrecken-) Fliegen.

Eine erfolgsverheißende Option dem entgegenzuwirken ist das Transportsystem Hyperloop.

Was ist Hyperloop und wie funktioniert es?

Wie bereits erwähnt, handelt es sich beim Hyperloop um ein Transportmittel. Die Idee dafür stammt von SpaceX- und Tesla-Motors-Chef Elon Musk, für die er im Jahr 2013 ein 58-seitiges Konzeptpapier online stellte.

Es ist ein Hochgeschwindigkeitsverkehrssystem in dem sich die Kapseln mit nahezu Schallgeschwindigkeit fortbewegen.

Dabei werden Kapseln mit Passagieren oder Gütern mit hoher Geschwindigkeit durch eine fast luftleere Röhre geschossen. In diesen Röhren herrscht ein Teilvakuum welches dafür sorgt, dass die Transportkapseln nahezu ohne Reibung auf einem Luftpolster bewegt werden können. Der Restanteil an Luft wird mit Hilfe eines Kompressors angesaugt. Dieser befindet sich am vorderen Teil der Kapsel dient der Erstellung des Luftpolsters. Der Rest der Luft wird nach hinten abgegeben.

Geplant ist die Aufnahme von 28 Personen pro Kapsel, wobei Die Umsetzung die Röhren für die Transportkapseln auf massiven Betonstützen stehen werden.

The future concept

Hyperloop-Startups

Auch der Startup-Investor Frank Thelen ist von der Fortbewegung durch Hyperloops begeistert. So erwägt er es, mit seiner Investmentfirma Freigeist in ein Hyperloop-Startup zu investieren um diese energieeffiziente Form der Fortbewegung zu fördern.

Obwohl es sich hierbei um ein technisch, als auch finanziell stark kritisiertes Konzept handelt, ist eine kleine Hyperloop-Industrie entstanden, die an Hyperloop arbeiten.

Um dies zu unterstützen und einen massentauglichen Prototypen zu entwickeln, erwägt Frank Thelen eine Million Euro in ein europäisches Team zu investieren.

Welche Hyperloop-Startups gibt es in Europa?

Hardt

Ist ein Startup aus Utrecht, Holland das es als seine Aufgabe sieht, die Leben der aktuellen und zukünftigen Generationen zu verbessern.

Um die Effizienz des Hyperloops aufzuzeigen, werden auf der Website die Geschwindigkeit unterschiedlicher Transportmittel verglichen. Die Strecke von Amsterdam bis nach Paris könnte vom Hyperloop innerhalb von 38 Minuten zurückgelegt werden. Züge benötigen dafür zweieinhalb bis drei Stunden, ein Flugzeug dreieinhalb Stunden und mit dem Auto kann diese Strecke innerhalb von 5 Stunden überwunden werden.

Hardt kündigt an, am 27. Juni einen entscheidenden Meilenstein der Hyperloopentwicklung zu präsentieren. Der Countdown dazu läuft auf der Website.

Hyperloop UPV

Hatte seinen Anfang in der Teilnahme von fünf spanischen Studenten der Universitat Politècnica de Valencia (UPV) bei der „Hyperloop Design Weekend Competition“ im Oktober 2015. Veranstalter des Wettkampfes ist SpaceX.

Auf ihrer Website stellen sie drei Prototypen vor, the Future Concept, Atlantic II und Valentia.

Mit dem Prototypen des Future Concept gewann das Startup 2015 den Preis für das beste Design und die beste Technik des Antriebsystems, beim oben genannten Wettkampf.

HyperPodX

Auch in Oldenburg, in Deutschland arbeitet ein Startup seit November 2015 an Hyperloops. Studierende der Hochschule Emden/Leer und der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg aus den Studiengängen des internationalen Kooperationsstudiengangs Engineerung Physics sowie Informatik, Maschinenbau, Elektrotechnik und Wirtschaftswissenschaften arbeiten daran.

Den bislang größten Erfolg, erzielte das Startup im August 2017 in Kalifornien, USA. Dort nahm es an der „Hyperloop Pod Competition II Finals“ teil, kam unter die Top 6 der 700 Teams und gewann überdies den Innovationspreis. Im Juli letzten Jahres, nahm es ebenfalls daran teil und kam unter die Top 20.

WARR 

Die meisten Auszeichnungen bei der „Hyperloop-Pod-Competition“ gewann das studentische Hyperloop-Team der TU München. Die Gruppe um das Startup WARR gewann diesen Wettkampf drei Mal in Folge.

Bei diesem Wettkampf, ausgetragen auf einer 1,2km Teststrecke auf dem SpaceX-Gelände, erreichte der „Warr-Pod“ eine Geschwindigkeit von 467km/h.

Fazit

In Hinblick auf den Klimawandel haben Hyperloops ein großes Potential dem als ein Faktor entgegenzuwirken. Es wird immer wichtiger innovative Fortbewegungsmöglichkeiten und Ideen zu unterstützen. Denn wenn wir es schaffen, für die kommenden Generationen eine lebenswürdige Erde zurückzulassen, dann werden Hyperloops und ähnliches ein wesentlicher Bestandteil sein.

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