WOCHENÜBERBLICK: Deutscher Startup Monitor, EcoCrowd Convention 2017, Berlin-Food-Week

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WOCHENÜBERBLICK | In der grünen Gründerszene ist einiges los. Was in der nächsten Zeit interessant für Startuper sein könnte, könnt ihr in diesem Überblick lesen.

16.10.2017 – Ein Beitrag von Stefanie Suckau 

Deutscher Startup Monitor

Beim Deutschen Startup Monitor handelt es sich um eine Onlinebefragung, die in diesem Jahr zum fünften Mal von der BVDS in Kooperation mit der KPMG initiiert wurde. Ziel dieser Befragung ist es, Entwicklungsprozesse und Bedeutungsschwerpunkte von Startups aufzuzeigen und Impulse zur Stärkung von Initiativen im Wirtschaftsstandort Deutschland zu liefern. Alles unter der Motivation, den „Entrepreneruship-Gedanken“ in unserer Gesellschaft zu fördern.

Insgesamt 1837 Startups, hatten die Möglichkeit, spezielle Fragen zur ihren hoch innovativen Geschäftsmodellen zu beantworten. Die Ergebnisse wurden am Montag, den 16. Oktober veröffentlicht. Erstmals wurden neben den erhobenen Datensätzen in diesem Jahr Einblicke in die Schul- und Hochschulausbildung der einzelnen Gründer, sowie einzelne Motivationen und Herausforderungen präsentiert, vor denen deutsche Gründer stehen.

Europa, Vielfalt, Kooperation – das sind die prägnantesten Stichworte der Studie. 82,7 Prozent der Startups wollen sich internationalisieren und ihre Reichweite auf Europa erweitern. Charakteristisch für die in der Studie eingeschlossenen Startups ist die Vielfältigkeit der Mitarbeiter: 63,9 Prozent der Startups geben an, von der Zuwanderung von Menschen aus dem Ausland zu profitieren – über 28 Prozent der Mitarbeiter stammen aus dem Ausland. Ebenfalls stellt die Studie signifikant heraus, dass Startups untereinander kooperieren. Dabei handelt es sich um über 67 Prozent. Im Gegenzug dazu gehen Dde Zahlen von Kooperationen zwischen DSM-Startups und etablierten, großen Unternehmen zurück und liegen bei knapp 50 Prozent.

EcoCrowd Convention 2017

Vor der Frage, wie ehrenamtliche Projekte durch das Crowdsourcing unterstützt werden können, findet am 21. Oktober die EcoCrowd Convention 2017 statt. Zum dritten Mal trifft sich in Berlin eine Reihe von interessanten Referenten, die sich mit Themen der Nachhaltigkeit auseinandersetzen.

Vorgestellt werden Projekte aus den vergangenen Jahren, die Einblicke und Planungsprozesse von Crowdfunding-Initiativen vorstellen. Neben den Expertenvorträgen und Diskussionsrunden werden zusätzlich Workshops angeboten, die Skills und Wissen über das Crowdfunding vermitteln.

Mit dabei sind in diesem Jahr unter anderem der Crowdfunding Campus. Er wurde 2010 gegründet um Interessierten unter anderem Kurse und Angebote für Schwarmfinanzierung und Kampagnenführung zu bieten. Mittlerweile betreut der Campus mehr als 800 Projekte. Außerdem dabei ist die die Berliner Organisation betterplace.org, die als gemeinnützige Aktiengesellschaft weltweite Projekte unterstützt und betreut. Im Jahr 2016 hat die Plattform über 13 Millionen Euro an soziale Projekte aus 183 verschiedenen Ländern gespendet. Unter anderem handelt es sich dabei um Projekte in den Bereichen Katastrophenschutz und Hungerhilfe, aber auch Geflüchteten-, Frauen-, und Kinderprojekte.

Am 16. Oktober feindetet zu der Thematik der fünfte Stammtisch der EcoCrowd statt, in dem man sich über Allgemeines zum Crowdfunding informieren und austauschen, sowie Ideen zu neuen Crowdfunding-Kampagnen im Bereich der Nachhaltigkeit einbringen kann.

Berlin-Food-Week 

In Deutschlands Hauptstadt findet in dieser Woche eins der vielfältigsten Food-Festivals statt. Schon zum vierten Mal präsentieren sich in ganz Berlin verschiedene Gastronomen, Köche und Marken aus dem ganzen Land und der Welt. Teilweise experimentelle Food-Neuheiten werden vorstellt und ausprobiert – darunter zahlreiche frische Startups.

Philosoffee zum Beispiel ist eine Marke, die mit ihrem ersten Getränk „Koldbrew Pure“ feinsten Cold Brew Kaffe anbietet, der ausschließlich aus biologisch angebauten Kaffeebohnen hergestellt wird, der seinen fruchtigen Geschmack– natürlich – ganz ohne künstliche Zusatzstoffe und Zucker bekommt. Besonders an der neuen Alternative zu zuckerüberladen Energiedrinks und seiner heißen Variante ist, dass der kalte Kaffee 12 bis 24 Stunden extrahiert wird, ohne vorher gekocht worden zu sein.
Die Leute von Whapow präsentieren mit ihrem Startup einen „ih“ gesunden, nachhaltigen und leckeren Greenenergizer- Snack. Ohne Zuckerzusatz, ohne Farb-, Zusatz-, und Konservierungsstoffe sind die natürlichen Zutaten von Whapow und bieten dabei eine Menge Energie. Das Unternehmen macht aber nicht nur was gesunden für den Körper, sondern auch was für die Umwelt, in dem es bei der Produktion besonders auf die CO2- Bilanz achtet.

Ein weiteres neues Startup, das sich auf der Berlin-Food-Week vorstellt ist Dörrwerk: ein innovatives Unternehmen für den Gaumen: Die Jungs von Dörrwerk setzen sich gegen Lebensmittelverschwendung ein, in dem sie für ihre Snacks gerettete Früchte direkt oder verwertet nutzen. Durch die Finanzierung nachhaltiger Projekte, die das Wegwerfen von Lebensmitteln minimieren sollen, leben sie Nachhaltigkeit auch abgesehen von ihrer eigenen Produktion.

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