ANZEIGE

Urbane Mobilität in deutschen Städten: CleverShuttle, die nachhaltige Alternative

„Dank unseres IT-Optimierungsalgorithmus werden Fahrgäste mit ähnlichen Routen zu Fahrgemeinschaften gebündelt und gemeinsam an ihre Ziele befördert. Mit einer Flotte aus E-Fahrzeugen, Plug-in-Hybriden und neuerdings auch Wasserstoff-Autos ist CleverShuttle Vorreiter im Aufbau einer neuen innerstädtischen Mobilität. So profitiert auch die Umwelt durch Verkehrs- und Emissionsreduktion.“

07.06.2017

Grüne-Startups.de: Frau Erdbeer, würden Sie uns CleverShuttle kurz vorstellen und die bisherige Entwicklung schildern?

Nora Erdbeer: CleverShuttle kombiniert einen individuellen Tür-zu-Tür-Fahrdienst mit einem innovativen RideSharing-Prinzip zu einem umweltfreundlichen und günstigen Fahrdienst. Als erstes und bislang einziges deutsches Unternehmen verfügen wir über eine behördliche Genehmigung für geteilte Fahraufträge. Dank unseres IT-Optimierungsalgorithmus werden Fahrgäste mit ähnlichen Routen zu Fahrgemeinschaften gebündelt und gemeinsam an ihre Ziele befördert.
Durch das effiziente Sharing können wir einen Fahrpreis von mindestens 40% unterhalb des Taxitarifs anbieten. Die Buchung erfolgt durch die eigens entwickelte kostenlose Smartphone-App, die sowohl für Android als auch iOS verfügbar ist. Mit einer Flotte aus E-Fahrzeugen, Plug-in-Hybriden und neuerdings auch Wasserstoff-Autos ist CleverShuttle Vorreiter im Aufbau einer neuen innerstädtischen Mobilität. So profitiert auch die Umwelt durch Verkehrs- und Emissionsreduktion.

Seit Anfang 2016 ist der Dienst von CleverShuttle in München und Leipzig verfügbar, seit September 2016 auch in Berlin. Weitere deutsche Städte wie Hamburg, Frankfurt am Main, Stuttgart und Dresden folgen im Sommer 2017. Mit der Betriebsaufnahme sind wir dem Ziel, durch RideSharing eine nachhaltige Alternative auf dem deutschen Markt zu schaffen, ein großes Stück näher gekommen.

Welches grüne Problem möchte CleverShuttle lösen und welche Vision steckt hinter dem Konzept?

Mit CleverShuttle möchten wir eine langfristige nachhaltige Alternative für urbane Mobilität in den deutschen Städten anbieten. Die umweltfreundliche CleverShuttle-Flotte und das Prinzip des RideSharings tragen dazu bei, dass die Umwelt und der Stadtverkehr entlastet werden und die soziale Gemeinschaft gestärkt wird. Durch die emissionsfreien Fahrzeuge verringern wir die Feinstaub- und Lärmbelastung, die für viele Großstädte ein immer größeres Problem wird. Zusätzlich wirken die Bündelung von Fahrgästen zu Fahrgemeinschaften und die hohe Fahrzeugauslastung verkehrsreduzierend, da Fahrzeuge eingespart werden. Jede Fahrt mit CleverShuttle kann durch das Sharing-Prinzip bis zu vier innerstädtische PKW- Fahrten mit herkömmlichem Verbrennungsmotor ersetzen. Wir reduzieren auf effiziente Weise Emissionen und Verkehr und nutzen das gesamte Potenzial der Fahrzeuge aus. So ist die durchschnittliche Auslastung unserer Shuttles deutlich höher als die eines Taxis. Unser Ziel ist es, Städter langfristig dazu zu bewegen, das eigene Auto stehenzulassen oder sogar aufzugeben.Wir wollen unsere Städte lebenswerter und umweltfreundlicher gestalten. Dafür müssen wir alle umdenken – und handeln!

Wie und von wem wird Ihr Angebot genutzt und ist eine gesteigerte Nachfrage erkennbar?

CleverShuttle hat das Ziel die Nachfrage einer smarten und umweltbewussten Generation zu bedienen. Unsere Kunden sind gegenüber Innovationen aufgeschlossene Menschen, die nachhaltig mobil sein wollen oder einfach Interesse an neuen Mobilitätskonzepten haben. Die Nachfrage steigt seit Beginn stetig an und zeigt uns, dass die Menschen neuen und umweltfreundlichen Alternativen gegenüber sehr aufgeschlossen sind.

Wie kann man klimafreundliches Verhalten für die breite Masse attraktiver machen?

Damit ein Umdenken stattfinden kann, brauchen wir zunächst mehr attraktive, bezahlbare und einfach zugängliche Alternativen. Genau das versuchen wir mit CleverShuttle umzusetzen: Die Buchung ist einfach, der Service komfortabel, der Preis ist günstig und transparent. Durch das Sharing trifft man immer wieder nette Leute aus seinem Bezirk und wird Teil einer Community.

Wie sieht ihr Geschäftsmodell aus?

CleverShuttle bietet einen innovativen grünen Fahrdienst an: Über eine Smartphone-App sammelt CleverShuttle die individuellen Streckenwünsche der Fahrgäste. Die App bündelt die Anfragen und berechnet auf Basis eines exklusiv von CleverShuttle entwickelten Algorithmus die optimale Streckenkombination für die verschiedenen Ziele der Fahrgäste. Mit nur geringen Streckenabweichungen lassen sich auf diese Weise die individuellen Kundenwünsche zu einer gemeinsamen Fahrgastgruppe kombinieren. Durch den Einsatz des eigens entwickelten Algorithmus und dem Sharing-System ist CleverShuttle deutlich effizienter und umweltschonender als herkömmliche individuelle Fahrdienste. Die hohe Auslastung der Fahrzeuge durch das Sharing führt dazu, dass Leerfahrten reduziert und Ressourcen eingespart werden. Die fahrgemeinschaftsbedingten Umwege sind für Fahrgäste auf maximal 50% beschränkt, so dauert eine 10-minütige Fahrt maximal 15 Minuten, wenn sie mit einem Mitfahrer geteilt wird.

Was waren die bisher größten Herausforderungen für CleverShuttle?

Nach einer erfolgreich absolvierten Betatest-Phase, in der wir in erster Linie die IT in der Praxis erprobt haben, haben wir uns mehrere Monate um die Genehmigung der Behörden bemüht. Das war eine aufreibende Zeit und es war nicht immer klar, ob es klappt. Wie bei den meisten Start-Ups war auch die Finanzierung in der Anfangsphase eine große Herausforderung. Aber wir haben schnell festgestellt: es lohnt sich hartnäckig zu bleiben und sich nicht unterkriegen zu lassen.

Inwiefern unterscheidet sich CleverShuttle von Diensten wie Uber, die gerade mit großen juristischen Widerständen zu kämpfen haben?

RideSharing ist zumindest in Deutschland ein relativ neues Angebot. Aktuell ist CleverShuttle der einzige RideSharing-Fahrdienst in Deutschland, der auch über eine behördliche Genehmigung zur Bündelung von Fahrten verfügt. Uber ist beispielsweise derzeit mit seinem vergleichbaren Service UberPool nicht am deutschen Markt aktiv, da der Service nicht vollständig den Vorgaben des Personenbeförderungsgesetz entspricht. Mit CleverShuttle haben wir es geschafft diese Vorschriften zu berücksichtigen: Unsere Fahrer sind fest angestellt, verfügen über einen Personenbeförderungsschein und werden regelmäßig geschult. Zudem sind wir der erste Fahrdienst der auf Elektromobilität setzt.

Ihr Insidertipp: Welches grüne Produkt hat Sie zuletzt fasziniert?

Der Kaffeekonsum bei uns im Büro ist beachtlich. Nachhaltige Mehrweg-Bambus-Becher sind ein Muss für jeden Kaffeetrinker, der sich gerne mal einen Kaffee auf die Hand holt und einen Einwegbecher meiden will.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*