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Powdy & Snatch – die nachhaltige Zahnpflege für Kinder

Gründer von Powdy & Snatch

Im Interview berichtet Alena Schlechtinger, Geschäftsführerin von Powdy & Snatch, von ihren Plänen den Zahnpflege Markt für Kinder zu verändern.

Welche Philosophie verfolgen Sie und wie lautet Ihre Mission?

Alena Schlechtinger (Geschäftsführerin von Powdy & Snatch): Wir möchten den weltweiten Übergang zu nachhaltigen Pflegeprodukten beschleunigen, zugänglich und nützlich machen. Powdy & Snatch haben es sich zur Aufgabe gemacht mit innovativer Zahnpflege für Kinder ihren Teil dazu beizutragen. Wir sind von nachhaltigen Produkten überzeugt und möchten mit sozialem Unternehmertum vorangehen. Wir möchten, dass zukünftige Generationen in einer intakten Umwelt leben können. Wir finden den Trend bei jungen Startups sehr wichtig und hoffen darauf, dass sich immer mehr etablierte Unternehmen dieser Idee anschließen.

Bild: Powdy & Snatch

Was macht Powdy & Snatch als Startup besonders?

Jedes Startup ist etwas Besonderes, da sind wir natürlich keine Ausnahme. In unserem Fall wollen wir neuen Schwung in den Zahnpflege Markt für Kinder bringen. Wir glauben mit unserem Zahnpulver für Kinder ein alternatives Angebot in diesem spannenden Segment anbieten zu können. Mit unserer Designdose und den hochwertigen Inhaltsstoffen glauben wir, dass Kinder und Eltern hoffentlich wieder mehr Spaß bei der täglichen Putzroutine haben werden.

Wie sind Sie auf die Geschäftsidee gekommen?

Als wir unseren Sohn auf die Welt brachten, wussten wir fast gar nichts über gesunde Zahnpflege. Trotz ausgewogener Ernährung und regelmäßiger Zahnpflege hatten wir irgendwann ein kleines Loch im Zahn. Die Zahnbehandlung wurde über eine Vollnarkose durchgeführt, was für uns damals kaum vorstellbar war. Das war ein Wendepunkt in unserem Familienleben. Wir haben unzählige wissenschaftliche Studien über Inhaltsstoffe von Zahnpasten und natürliche Inhaltsstoffen gelesen. So ist das erste Jahr vergangen und die Idee von Powdy & Snatch – Natürliche Zahnpflege für Kinder – war geboren.

Was waren und was sind die größten Herausforderungen auf dem bisherigen Weg?

Es gab sehr viele Herausforderungen. Wir hatten ja vorher noch nie ein Kosmetikprodukt entwickelt und ein Unternehmen gegründet. Wir arbeiten an der Idee seit ungefähr 3 Jahren, was wir so nicht geplant hatten. Wir wollten eigentlich früher den Markteintritt wagen wurden jedoch immer wieder zurückgeworfen. Wir mussten uns auf die Suche nach Lieferanten machen, welche die hohen Qualitätsanforderungen an die Inhaltsstoffe erfüllen. Wir brauchten einen Lohnhersteller, welcher auch kleine Mengen abfüllen kann. Das ist eine große Hürde für Startups, da große Mengen am Anfang des Produktlebenszyklus noch nicht abrufbar sind. Weiterhin ist die Beschaffung von geeigneten Verpackungsmaterialien schwierig, da die Industrie zum Teil noch nicht den Anforderungen an Nachhaltigkeit gerecht wird oder die Stückzahlen für uns einfach zu hoch sind. Wir haben so viele Ideen, wie wir unser Produkt und die Verpackung in der Zukunft weiter verbessern werden.

Inwieweit spielt das Thema Nachhaltigkeit für Sie eine Rolle?

Wir sind jeden Tag aufs Neue überrascht wie viel Müll allein schon bei uns zu Hause anfällt. Wir haben uns in den letzten Jahren immer weiter optimiert, aber es ist nicht einfach im Familienalltag. In Deutschland werden jährlich rund 400 Millionen Zahnpasta Tuben verkauft. Das ist eine unglaubliche Menge. Wir verwenden unsere Dosen zu Hause seit ungefähr drei Jahren und füllen alle drei Monate unser Zahnpulver nach. Das spart Geld und Ressourcen. Diese Idee wollen wir weiter entwickeln und in Zukunft Nachfüllbeutel anbieten.

Sie nehmen am Crowdfunding Contest „Social Enterprise – mach dich zum Käpt’n in Berlin!“ teil. Wie könnte diese Teilnahme die weitere Entwicklung von Powdy & Snatch beeinflussen?

Wir freuen uns sehr an der Crowdfunding Kampagne auf Startnext im September 2019 teilzunehmen. Wir hoffen natürlich auf ein positives Feedback von der Crowd. Es ist super interessant wie sich abgeschlossene Crowdfunding Projekte bei Startnext zum Teil entwickeln konnten, siehe Einhorn oder The Female Company. Wir wären sehr glücklich, wenn wir uns in den nächsten Jahren ähnlich entwickeln können.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

Wir möchten in Zukunft mit begeisterten Menschen an spannenden Projekten im Bereich Nachhaltigkeit arbeiten. Bei der Vorbereitung zur Crowdfunding Kampagne haben wir schon so viele wunderbare Menschen kennengelernt, dass sich allein das schon für uns gelohnt hat. In den letzten Jahren sind so viele neue Projekte im Bereich Daily Care entstanden, dass wir mit Freude sehen wie sich etablierte Marken ebenfalls neu ausrichten müssen und Ideen entwickeln. Das fördert die Kreativität bei allen Marktteilnehmern und steigert die Produktauswahl für die Kunden. Eine fantastische Entwicklung.

 

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