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Natürliches Fruchtpulver für unterwegs

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In Brasilien entstand die Idee für ein 100% natürliches Fruchtpulver, das man unterwegs zum Beispiel in Smoothies, Shakes oder Müsli geben kann.
Das Gründerteam möchte das Produkt so populär wie Schokoladenpulver oder Gewürze machen.

GRÜNE STARTUPS: Herr Nissl, stellen Sie doch bitte Ihr grünes Startup „frooggies“ einmal vor.

Philipe NISSL: frooggies sind meine Frau Sarah Nissl, ihr Bruder Patrick Elkuch und ich. Wir stellen 100% natürliche Fruchtpulver her. Dabei verzichten wir komplett auf Zusatzstoffe oder zusätzlichen Zucker. Mit unseren Fruchtpulvern lassen sich ganz leicht Smoothies, Shakes, Müslis, Desserts und Joghurts zubereiten. Wir machten uns auf die Suche, wie wir Früchte haltbar machen und in einer praktischen Form in die Haushalte bringen können. Das Ganze natürlich ohne Zusatzstoffe, Farbstoffe oder zusätzlichem Zucker. frooggies war geboren!

GS: Welches „grüne“ Problem lösen Sie und welche Vision steckt hinter Ihrem Konzept?

PN: In unseren gemeinsamen Ferien in Brasilien gab es bei uns jeden Tag Smoothies. Das wollten wir dann Zuhause natürlich nachmachen. Aber ihr könnt euch ja vorstellen wie das so ist – keine Zeit und immer dieser Ärger mit den verschimmelten Früchten. Wir wollten nicht ständig Früchte weg schmeissen, nur weil wir sie nicht rechtzeitig essen konnten. Da muss es doch eine andere Möglichkeit geben! Also machten wir uns auf die Suche, wie wir Früchte haltbar machen und in einer praktischen Form in die Haushalte bringen können. Das Ganze natürlich ohne Zusatzstoffe, Farbstoffe oder zusätzlichem Zucker. frooggies war geboren! Seitdem werden bei uns keine Früchte mehr schlecht.

GS: Wie geht es Ihrer Branche aktuell?

PN: Die gefriergetrockneten Fruchtpulver von frooggies sind ein Nischenprodukt. Wir versuchen gerade das Produkt aus der Nische herauszubringen und einem breiteren Publikum schmackhaft zu machen. Die Lebensmittelbranche wächst stark und die Nachfrage nach natürlichen Produkten steigt.

GS: Wie sieht Ihr Geschäftsmodell aus?

PN: Wir machen Früchte haltbar und bringen sie in einer praktischen Form in die Haushalte. Das Ganze natürlich ohne Zusatzstoffe, Farbstoffe oder zusätzlichem Zucker. Dabei helfen wir dabei, dass weniger Lebensmittel weggeschmissen werden, da unsere Fruchtpulver bis zu 12 Monate haltbar sind.

GS: Was waren und was sind die größten Herausforderungen für Ihre Unternehmung auf dem bisherigen Weg?

PN: Ganz am Anfang ist es eine grosse Herausforderung die richtigen Partner zu finden. Wenn man diese hat, stellt sich natürlich die Frage der Finanzierung. Um etwas Startkapital zu erhalten und frooggies auf dem Markt zu testen, haben wir eine kleine Crowdfunding-Kampagne durchgeführt. Wir haben bis vor kurzem noch in unseren alten Jobs gearbeitet und haben frooggies nebenbei gemacht. Dadurch hat man zwar sehr viel Arbeit, aber dafür konnten wir frooggies so aus unseren eigenen Mitteln finanzieren.

GS: Wie ist Ihr Gründerteam aufgestellt? Welche fachlichen und sozialen Kompetenzen waren für den bisherigen Erfolg ausschlaggebend?

PN: Wir sind ein typisches Familienunternehmen bestehend aus meiner Frau Sarah, ihrem Bruder Patrick und mir. Wir haben alle einen betriebswirtschaftlichen Hintergrund und haben unsere Stärken in unterschiedlichen Bereichen. Ausserdem werden wir von weiteren Familienmitgliedern unterstützt. Unter anderem Sarahs und Patricks Schwester, die ausgebildete Ernährungsberaterin ist.

GS: Suchen Sie aktuell Mitarbeiter und wenn ja, welche Qualitäten sollten diese mitbringen?

PN: Wir haben gerade unsere ersten Mitarbeiter eingestellt. Je nachdem wie sich frooggies weiterentwickelt, brauchen wir in Zukunft weitere Leute.

GS: Wo soll die Reise für Ihr Startup in den nächsten 3 Jahren hingehen?

PN: Wo es genau hingeht, wissen wir jetzt noch nicht. Unsere Vision ist es, dass es irgendwann eine Selbstverständlichkeit ist, frooggies Fruchtpulver im Küchenschrank zu haben, so wie es beispielsweise auch bei Schokoladenpulver oder Gewürzen ist.

GS: Zum Abschluss: Welchen Tipp möchten Sie zukünftigen Gründern mit auf den Weg geben?

PN: Ein Gründer muss mit Herzblut seine Idee verfolgen und darf nicht aufgeben, auch wenn es mal schwierig ist.

Vielen Dank

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