Low Carb Pizza aus Leinsamen und Chiasamen

Marc Schlegel & Matthias Kramer

Lizza – vor Kurzem noch im TV bei „Die Höhle der Löwen“ – ist die Low Carb Pizza aus Leinsamen und Chiasamen. Mit unserem Teig gibt es deutschlandweit „Pizza mit gutem Gewissen“. Die große Vision ist ein leckerer Teig, der nachhaltig und ohne Zusatzstoffe produziert, mit super Nährwerten ausgestattet und vielseitig einsetzbar ist.

 

GRÜNE-STARTUPS.de: Herr Kramer, stellen Sie doch bitte Ihr grünes Startup „Lizza“ einmal vor.
MATTHIAS KRAMER:
Lizza ist die Low Carb Pizza aus Leinsamen und Chiasamen. Mit unserem Teig gibt es deutschlandweit „Pizza mit gutem Gewissen“.

Welches „grüne“ Problem lösen Sie und welche Vision steckt hinter Ihrem Konzept?
MARC SCHLEGEL: Die große Vision ist ein leckerer Teig, der nachhaltig und ohne Zusatzstoffe produziert, mit super Nährwerten ausgestattet und vielseitig einsetzbar ist. Wir selbst hatten uns solche Produkte als Kunden gewünscht, konnten aber nichts entsprechendes finden. Wir waren überzeugt: Es gibt unglaublich viele Menschen, die sich aus Überzeugung oder aus gesundheitlichen Gründen eine solche Teig-Alternative wünschen. Die aktuelle Resonanz auf unser Produkt bestätigt diese Annahme.

Wie geht es Ihrer Branche aktuell?
MARC SCHLEGEL: Die Teig und Backwaren Industrie hat sich über Jahrzehnte auf Getreide spezialisiert, wobei die Rohstoffe stets auf mehr Funktionalität gezüchtet wurden. Ein sehr unausgewogenes Nährprofil ist die Folge. Es gibt so viele wunderbare Rohstoffe mit tollem Geschmack und voller guter Eiweiße, Fette und komplexen Kohlenhydraten. Bei den meisten Backwaren sind diese höchstens zur Zierde oder als Werbemöglichkeit in winzigen Mengen enthalten.

Wie sieht Ihr Geschäftsmodell aus?
MARC SCHLEGEL: Wir werden innovative Teigprodukte auf Basis hochwertiger, ungewöhnlicher Rohstoffe auf den Markt bringen. Der Direktvertrieb über eCommerce ist unser Markteinstieg und über den Einzelhandel möchten wir so viele Menschen wie möglich erreichen. Wir setzen sehr stark auf die sozialen Medien, um die Produkte nahe am Kunden zu entwickeln und für diesen greifbar zu sein. Service und Support sind für uns sehr wichtig, da unsere Zielgruppe sehr gesundheitsaffin und aufgeklärt ist. Wir erhalten sehr viele tiefgehende Fragen rund um Nachhaltigkeit, Nährwerte, Allergien oder auch Rezepte.

Was waren und was sind die größten Herausforderungen für Ihre Unternehmung auf dem bisherigen Weg?
MARC SCHLEGEL: Wir konnten keinen Produzenten finden, der nach unseren Kriterien fertigen konnte. So haben wir viele Monate damit verbracht, das Know-how und eine eigene Produktion aufzubauen, die auch größere Stückzahlen erreichen kann.

Wie ist Ihr Gründerteam aufgestellt? Welche fachlichen und sozialen Kompetenzen waren für den bisherigen Erfolg ausschlaggebend?
MATTHIAS KRAMER: Marc und ich sind beide sehr innovativ und kreativ, wobei wir beide stark bei wirtschaftlichen Fragen sind. Marc hat ein gutes Auge für Design,  ich bringe viel IT-Wissen mit. Wir beide lieben gute Kommunikation und haben so sehr viel Wissen von außen rein bekommen.

Suchen Sie aktuell Mitarbeiter und wenn ja, welche Qualitäten sollten diese mitbringen?
MATTHIAS KRAMER:
Vielversprechende Mitarbeiter werden bei uns immer ein Gespräch bekommen und die Möglichkeit, von sich zu überzeugen. Wir können es uns nicht leisten, tolle Mitarbeiter nicht einzustellen. Starke Kommunikation, ein sehr kluges Köpfchen, Lern- und Arbeitsbereitschaft über 9to5 hinaus und eine sehr gute Auffassungsgabe sind Pflicht. Alles andere kann man lernen. Vorkenntnisse in praktisch jedem Bereich von Vertrieb über Marketing, IT, Controlling, Customer Support etc. sind natürlich von Vorteil.

Wo soll die Reise für Ihr Startup in den nächsten 3 Jahren hingehen?
MATTHIAS KRAMER: Wir möchten unsere hohe Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit bewahren und weiter ausbauen. Die Low Carb Pizza sowie nachfolgende Produkte sollen deutschlandweit im Handel starke Verbreitung finden. Ein Traum würde wahr werden, wenn wir vielen Menschen dabei helfen können, gesünder zu leben, ohne den schmerzlichen Verzicht auf leckere Teigwaren.

Zum Abschluss: Welchen Tipp möchten Sie zukünftigen Gründern mit auf den Weg geben?
MATTHIAS KRAMER:
Entwickle dein Produkt nah am Kunden und sei optimalerweise auch selbst Teil der Zielgruppe. Fokussiere dich auf einen oder wenige Aspekte, in denen dein Produkt richtig herausragend werden soll. Vernetze dich mit so vielen Wissensträgern rund um deine Branche und lerne schnell genug, um es mit den Konkurrenten aufnehmen zu können, die dir womöglich Jahrzehnte an Erfahrung voraus sind.

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