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el origen – das Snackerlebnis mit sozialer Mission

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Linsenchips, Süßkartoffelchips oder Chips aus Kichererbsen – „gesunde“ Alternativen zu herkömmlichen Snacks sind gerade total im Trend. Hast du jedoch schon einmal von Chips aus Kochbananen und Maniok gehört? Das Food-Startup el origen bringt die Produkte aus Lateinamerika nach Europa und setzt sich darüber hinaus für faires und nachhaltiges Wirtschaften ein. Im Interview erzählt uns Mathyas López, einer der beiden Gründer, alles über die Idee dahinter sowie die soziale Mission des Startups.

 

Grüne-Startups.de: Für alle die el origen nicht kennen. Bitte stellt euch und euer Startup kurz vor.

Mathyas López: Wir von el origen food sind ein nachhaltiges Startup aus Hamburg und vertreiben BioSnacks aus Lateinamerika. Mit unseren super leckeren Bio-Chips aus Kochbanane und Maniok bieten wir ein neuartiges Geschmackserlebnis und eine echte Alternative zu klassischen Kartoffelchips. Dabei setzen wir uns für eine biologische Landwirtschaft ein, um die Amazonas Region zu schützen und fördern faire Arbeitsbedingungen vor Ort.

Bild: el origen

Wie ist die Idee für el origen entstanden und was ist euer Bezug zu Lateinamerika?

Gordon und ich kennen uns bereits seit mehreren Jahren, haben beide einen sehr starken Bezug zu Lateinamerika und wollten mit unserem Wirtschaften etwas Positives bewirken. Wir haben das Unternehmen gegründet, weil wir hierdurch die Möglichkeit gesehen haben etwas in Lateinamerika zu verändern, die Natur zu schützen und Menschen zu unterstützen ein besseres Leben zu haben. Und das mit Produkten die lecker sind, Spaß machen und bisher in Europa noch unbekannt sind. Ich selbst komme aus Mexiko und bin mit den Produkten aufgewachsen

 

 

„Gesunde Chips“ gibt es einige. Was unterscheidet el origen von der Konkurrenz?

Unsere Chips werden aus Kochbananen und Maniok hergestellt und bieten dadurch ein völlig neuartiges Geschmacks- und Snackerlebnis in Deutschland. In Lateinamerika sind diese Produkte mega beliebt, hier aber noch nahezu unbekannt: das wollen wir jetzt ändern! Sie sind nicht nur super lecker, sondern haben eine starke soziale Mission dahinter und kommen durch wertvolle bio-zertifizierte Zutaten ganz ohne künstliche Zusätze aus. Unsere Chips haben eine super cleane Zutatenliste und bestehen lediglich aus drei Zutaten: Bio-Kochbananen bzw. Bio-Maniok Wurzeln, Bio- Sonnenblumenöl und Gewürze. Unsere Produkte sind selbstverständlich vegan, ohne Palmöl und glutenfrei.

Euer Startup gibt es ja noch nicht so lange. Habt ihr euch bereits auf dem Markt etabliert? Nimmt eure Zielgruppe die el origen Chips an?

Wir konnten mit unseren Chips schon einige Listungen im stationären Handel erreichen, z.B. im Drogeriemarkt Budni sowie in den denn’s und Alnatura Filialen. Außerdem sind wir auch in den ersten Verkaufsstellen des klassischen Lebensmitteleinzelhandels zu finden. Unsere Zielgruppe sind Menschen aller Altersgruppen, die gerne salzige Snacks essen und sich freuen neue Produkte auszuprobieren. Einen speziellen Fokus legen wir auf eine jüngere Zielgruppe, unter 39 Jahre, welche zu den größten Chips-Fans zählt und immer bewusstere Kaufentscheidungen trifft. Diese Konsumenten bevorzugen Unternehmen, die Wert auf nachhaltige und ethische Produktionsstandards legen. Das Feedback, das wir über unsere Website, unsere Social-Media-Kanäle sowie auf Veranstaltungen bekommen, zeigt uns, dass unser neues Geschmackserlebnis gepaart mit einer nachhaltigen Mission sehr gut bei den Konsumenten ankommt.

Bild: el origen

Wofür setzt sich el origen ein?

Wir wollen ein faireres und nachhaltigeres globales Wirtschaften vorantreiben. Wir arbeiten für die Produktion unserer Chips mit Kleinbauern in Ecuador zusammen. Durch unser Commitment zu Direct-Trade Standards können wir die Farmer*innen in den Kooperativen langfristig unterstützen und so zu faireren Arbeitsbedingungen beitragen und ihren Lebensstandard und den ihrer Familien verbessern. Gleichzeitig fördern wir durch unsere Nachfrage den Ausbau der biologischen Landwirtschaft vor Ort und tragen somit zum Schutz der Amazonasregion bei. Unser kleines Team hat viele Ideen und Ambitionen die Welt, vor allem in Lateinamerika, ein Stück besser zu machen. Wir wollen etwas verändern und dazu aufrufen, gemeinsam etwas zu bewegen. Also animieren wir gerne: „Join the crunchy revolution!“

 

Bild: el origen

Ihr unterstützt die Unabhängigkeit von Frauen in Lateinamerika. Achtet ihr auch in Deutschland auf Diversität in eurem Team?

Für uns sind Diversität und Gleichberechtigung selbstverständlich im Arbeitsalltag und beim Teamaufbau. Aktuell ist unser Team mit 4 Personen noch nicht so groß. Neben Gordon und mir als Gründer, sind noch Lena (verantwortlich fürs Marketing) und Nele (zuständig fürs Supply Chain) mit an Bord.

Wo seht ihr euch und el origen in drei Jahren?

Wir wollen mit unserem Wirtschaften einen wirklichen Impact vor Ort in Lateinamerika haben und dort einen messbaren Beitrag leisten. Die Bio-Landwirtschaft ist in der Region im Vergleich zu der konventionellen Landwirtschaft noch nicht so weit verbreitet. Wir möchten mit unserer Zusammenarbeit vor Ort den Farmer*innen die Vorteile der Bio-Landwirtschaft näherbringen, damit Sie höhere Gehälter erzielen, bessere Arbeitsbedingungen haben und die Region schützen können. Um das zu erreichen, möchten wir unsere Produkte möglichst breit in Europa verfügbar machen und in vielen Verkaufsstellen zu finden sein. Wir wollen unsere neue Marke und die Produkte bekannt machen und uns als FoodAnbieter mit spannenden Bio-Produkten und leckeren Geschmackserlebnissen aus Lateinamerika etablieren. In 3 Jahren wünschen wir uns, dass jeder bei el origen direkt an unglaublich leckere Snacks aus Lateinamerika denkt.

 

Klingt spannend? Noch mehr Insider und Hintergrund aus der el origen Welt findest du in unserem Podcast mit den beiden Gründern, Mathyas und Gordon. Viel Spaß beim Hören:

 

 

Bilder: el origen

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Vera Kluck
Über Vera Kluck 44 Artikel
Kommunikation und Marketing. Redakteurin bei Gruene-Startups.de.

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