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Die Zahl der grünen Startups in Schleswig-Holstein wächst weiter

31 Prozent der Start-ups in Schleswig-Holstein gehören nach der engen Definition des Green Startup Monitors 2023 (GSM) zu den grünen Start-ups (2022: 28 Prozent).
Grüne Startups unterscheiden sich vor allem durch ihren Fokus auf die Verbindung innovativer stoff- und energiebezogener Technologien und Hardware mit Digitalisierung. „Bei der StartUp SH Summit zur Energiewende haben Start-ups wie Heimdalytics, Naotilus oder IO-Dynamics gezeigt, wie sie Batterien für E-Autos wieder auffrischen, die Wärmeversorgung effizienter machen oder das Lademanagement für E-Autoflotten mit grünem Strom optimieren können“, nennt Dr. Anke Rasmus, 1. Vorsitzende StartUp SH e.V., einige Beispiele dafür wie Start-ups aus Schleswig-Holstein einen wichtigen Beitrag zur Klima- und Energiewende leisten.

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Grüne Startups haben laut GSM einen höheren Anteil von Gründerinnen (23% im Vgl. zu 18% bei nicht-grünen Start-ups) und kennen ihre Nachhaltigkeitswirkungen deutlich besser als die nicht-grüne Vergleichsgruppe. „Die Messbarkeit des eigenen Impacts spielt eine immer wichtigere Rolle, das sollten Start-ups von Anfang an im Blick haben“, bestätigt Stefanie Jordt von der Hochschule Flensburg. Hier wurde in der Gründungsunterstützung in den letzten Jahren ein Schwerpunkt zu Green Entrepreneurship aufgebaut, der nun in Richtung Impact ausgebaut und geschärft werden soll. Seine Expertise gibt das Beratungsteam über das StartUp SH Netzwerk an Gründungsberater:innen und Gründungsteams in ganz Schleswig-Holstein weiter, um so noch mehr grüne Gründungen zu unterstützen.

Genauso wichtig wie Nachhaltigkeit und Impact ist für die jungen Unternehmen ihr wirtschaftlicher Erfolg. „Um die Transformation hin zu einer grüneren und klimafreundlicheren Wirtschaft substanziell vorantreiben zu können, müssen Gründungsvorhaben tragfähige und skalierbare Geschäftsmodelle entwickeln. Das bereitet den Nährboden, um wettbewerbsfähige Arbeitsplätze in Schleswig-Holstein zu schaffen.“, ergänzt Rasmus.

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