Das Craft Beer St. ERHARD vereint Tradition und Moderne

©St. ERHARD/Martin Rehm

Das Startup St. ERHARD hat ein neues, echt fränkisches Kellerbier auf den Markt gebracht, das nicht nur in Deutschland beliebt ist – auch in Indien und weiteren Teilen Asiens kommt die Marke gut an.

16.11.2017 – Das Interview führte Stefanie Suckau

Grüne-Starups.de: Wann und wie entstand die Idee für euer Bier St. ERHARD und wie kam es zu dem Namen? 

Christian Klemenz von St. ERHARD: Die Idee zur Gründung von St. ERHARD entstand während eines Auslandssemesters von mir in Indien im Jahr 2010. Ohne es zu wissen haben wir dann 2011 eine der ersten deutschen Craft Beer-Marken gegründet. Der Name hat dreierlei Ursprung: Erhard war der Name meines Großvaters und ist auch mein zweiter Vorname, der heilige Erhard war ein Wanderbischof der Bayern missioniert hat und die Kirche meines Heimatortes ist auch St. Erhard geweiht.

Welche Philosophie verfolgt euer Startup?

Wir wollen interessante Biere modern vermarkten. Es gibt so eine gigantische Vielfalt an Aromen im Bier und wir wollen die Bandbreite aufzeigen.

Was ist das Besondere an eurem Bier? Was bietet ihr an und was kommt bei den Kunden am besten an?

Unser St. ERHARD Original zum Beispiel ist vom Stil her ein klassisches fränkisches Bier, jedoch in moderner Aufmachung. Unseren Kunden gefällt besonders die gelungene Verbindung aus Tradition und Moderne.

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Wie setzt ihr euch für Nachhaltigkeit ein, wie lebt ihr Nachhaltigkeit? 

Wir setzen bei unseren eigenen Bieren ausschließlich auf Mehrweg und wählen unsere Rohstoffe sorgfältig aus.

Vor welchen Herausforderungen standet ihr bisher mit eurer Geschäftsidee?

Die größte Herausforderung war, dass es in Deutschland vor wenigen Jahren noch keine funktionierende Vertriebs- und Handelsstruktur für Craftbiere gab. Aus diesem eigenen Bedürfnis heraus haben wir dann mit der Bierothek®  unsere eigene Fachhandelssparte gegründet und sind damit mittlerweile führend in Deutschland.

Welche Trends und Entwicklungen findet ihr im Bereich der grünen Food-Startups aktuell besonders spannend?

Wir finden es toll, dass eine so traditionelle Branche wie die Bierbranche durch viele neue Startups einen völlig neuen Schwung bekommen hat und Bier wieder einen höheren Stellenwert in Deutschland genießt.

Welche Pläne und Ziele habt ihr mit St. ERHARD für die Zukunft?

Wir wollen als Marke natürlich noch weiter wachsen und bekannter werden. Gleichförmige Massenbiere gibt es bereits genug, wir wollen mehr Vielfalt in die Bierlandschaft bringen.

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