PM 3,64 Mio für mehr Gründungen

Bild: StartUp.SH

3,64 Millionen Euro für mehr Gründungen

– Pressemitteilung –

Projekt StartUp SH startet in die nächste Runde. Schwerpunktthemen der nächsten 1,5 Jahre: neue digitale und grüne Gründungen, Corona-Auswirkungen überwinden.

Mit Jahresbeginn startete auch das Projekt StartUp SH in die nächste Runde. Bis Mitte 2023 investiert das Land weitere 2,73 Millionen aus EU-Mitteln, um die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Gründungs- und Innovationskraft zu überwinden. Die Projektpartner investieren weitere 909.775 Euro. „Wir haben als Gründungland bundesweit in allen Rankings beachtlich aufgeholt. Nun ist es besonders wichtig den Schwung zu nutzen, dranzubleiben und noch besser zu werden“, sagte Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz bei der heutigen Übergabe des Förderbescheids. Insbesondere mit neuen digitalen und grünen Gründungen sollen Arbeitsplätze geschaffen und so zu Erholung und Stabilisierung der Wirtschaft beigetragen werden.

Pandemie ist Herausforderung und Chance

Laut aktueller KfW-Analyse lässt deutschlandweit das Interesse an Gründung auch in der besonders gründungsaffinen Gruppe der Studierenden bereits nach. „In Schleswig-Holstein konnten wir bisher auch während der Corona-Pandemie eine gute Resonanz auf Angebote verzeichnen sowie teilweise sogar steigenden Bedarf an Beratungsgesprächen. Das ist aber kein Selbstläufer“, beschreibt Dr. Anke Rasmus als Sprecherin des Projektes die Situation im Land. Mithilfe der Fördermittel können die 14 StartUp SH Projektpartner in den kommenden 1,5 Jahren den Besonderheiten der Pandemie begegnen und den Gründungsgeist insbesondere an Hochschulen und im hochschulnahen Bereich weiter befeuern. Alle entwickelten Angebote sind kostenlos und unterstützen in der frühen Phase einer Gründung, von der Entwicklung der ersten Idee, über den Bau von Prototypen, dem Zugang zu Netzwerken bis zu den ersten Schritten in den Markt.

Neue Projektpartner

Neu im Projekt dabei sind die Fachhochschule Westküste sowie die Fachhochschule Wedel. Ein Schwerpunkt an der FH Westküste ist die Ausbildung von Studierenden im Digitalen sowie im Energie- und Umweltbereich. Das zeigt sich auch bei den Gründungsideen. „Ca. 70% der Gründungen bzw. Gründungsprojekte, die durch unser Startup Center betreut werden, befassen sich mit digitalen Dienstleistungen oder grünen bzw. nachhaltigen Unternehmenskonzepten“, erklärt Prof. Dirk Braunhart, Professor für Entrepreneurship & Finance im Fachbereich Wirtschaft. In den kommenden Monaten will die FH Westküste die Sichtbarkeit des eigenen Beratungsangebotes erhöhen und trotz der derzeit online stattfindenden Vorlesungen noch mehr Studierende für Gründung sensibilisieren. Zum Teilprojekt gehören auch die weitere Vernetzung und gemeinsame Veranstaltungen mit Akteuren aus Wirtschaft und Kommunen vor Ort, denn das große Ziel heißt: „Gründungsgeist an der Westküste stärken“.

Erfolg digitaler Gründungen erhöhen

Um insbesondere mehr Gründungen im digitalen Bereich zu generieren und die Erfolgswahrscheinlichkeit von digitalen Gründungen zu erhöhen, arbeitet das Team der FH Wedel eng mit den bestehenden Projektpartner opencampus.sh und FH Kiel zusammen. Gemeinsam werden die drei Partner einen Mikroabschlusses in Digital Entrepreneurship entwickeln und in einem ersten Durchlauf testen. „Startups mit digitalen Produkten haben andere Herausforderungen als Gründungen, die ihren Kundenzugang und ihre Produktverkäufe nicht primär digital abbilden“, erklärt Prof. Dr. Florian Schatz, Studiengangsleitung E-Commerce der FH Wedel. „Mit dem neuen Programm wollen wir Studierenden mit einer digitalen Gründungsidee das notwendige Wissen gebündelt vermitteln. Angedacht sind u.a. Module zu Geschäftsmodellen für digitale Startups, eBusiness, eCommerce, Prototyping und Software-Entwicklung für Startups.“

BU Übergabe: In den kommenden 1,5 Jahren trotz Corona mehr Gründungen ermöglichen – dafür
übergab Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz heute den Förderbescheid über 2,73 Millionen Euro
an Dr. Anke Rasmus, Sprecherin des Projektes StartUp SH, und Björn Lehmann-Matthaei,
Geschäftsführer des Projektträgers FH Kiel GmbH.

Zahlen und Daten:

  • Fördersumme 1.1.2022 – 30.6.2023: 2.729.327,67 Euro
    – 14 Projektpartner: Europa Universität Flensburg, Hochschule Flensburg, FH Westküste, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Campus Businessbox e.V., FH Kiel, Muthesius Kunsthochschule, WTSH, Universität zu Lübeck, Technische Hochschule Lübeck, Technikzentrum Lübeck, Hanse Innovation Campus Lübeck GmbH, FH Wedel, Forschungs- und Entwicklungszentrum Fachhochschule Kiel GmbH
    – 18 Arbeitspakete
    – Schwerpunkte: Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Gründungs- und Innovationskraft überwinden, mehr neue digitale und grüne Gründungen.
  • Fördersumme 1.1.2017 – 31.12.2021: 6.886.161 Euro
  •  Bilanz 1.1.2017 bis einschließlich Oktober 2021:
  • 532 Gründungen -> Mehr als 100 hochschulnahe Gründungen pro Jahr.
  • 1.783 Veranstaltungen mit 36.055 Teilnehmenden Akteuren aus Wirtschaft und Kommunen vor Ort, denn das große Ziel heißt: „Gründungsgeist an der Westküste stärken“.
  • 1.975 Gründungsberatungen
  • 1.228 begleitete Gründungsprojekte

Das Projekt StartUp SH

Unter dem Titel „Innovationsorientiertes Netzwerk StartUp SH“ haben das Land Schleswig-Holstein und die EU vom 1.1.2017 bis 31.12.2021 ein Projekt zur Förderung der Gründungskultur in Schleswig-Holstein gefördert. An die Arbeit und die Erfolge dieses Projektes wird mit der Finanzierung über REACT-Mittel bis zum 30.06.2023 angeknüpft. Die nun 14 Projektpartner arbeiten in 18 Teilprojekten daran, die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Gründungs- und Innovationskraft insbesondere an Hochschulen und im Hochschulnahen Bereich zu überwinden.

Über den Verein StartUp SH e.V.

Der Verein ist ein Ergebnis des Projektes und vernetzt derzeit 28 gründungsunterstützende Institutionen aus ganz Schleswig-Holstein. Die Mitglieder aus Hochschulen, hochschulnahen Einrichtungen, IHKs, Förderbanken, Technologie- und Gründerzentren sowie Wirtschaftsförderungen unterstützend die ganze Bandbreite an Gründungen, wollen den Gründungsgeist landesweit stärken und Gründungsprozesse beschleunigen.

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